KKL bekommt ein Fasslager
11.08.2010Brandschutzmaßnahmen im Kernkraftwerk Leibstadt (KKL)
Die LSD GmbH errichtet einen Abfallsammelraum und ein Fasslager im Kontrollbereich des KKL. Ziel der Maßnahme ist die Reduzierung der Brandlasten beim Sammeln und Aufbewahren von kontaminierten Abfällen. Die Aufstellzeit betrug insgesamt 8 Tage für beide Objekte.
Kernobjekt ist das ca. 15 m lange, 2,75 m breite und 2,75 m hohe Fasslager zur Aufnahme von palettierten Fässern. Die Zugangstür von 2,0 m x 2,0 m ermöglicht ein leichtes Ein- und Ausbringen der Paletten.
Der Abfallsammelraum ist ca. 4,5 m breit, 2,75 m hoch und 1,85 m tief. Über zwei Einwurfklappen kann der in Säcken ankommende Abfall eingeworfen werden. Die Entnahme erfolgt über zwei Türen von 1,0 m x 2,0 m. Im Bodenbereich verfügt der Abfallsammelraum über eine Auffangwanne aus Edelstahl.
Beide Komponenten bestehen aus feuerbeständigen Brandschutzplatten, die ohne Maurer- oder sonstige aufwändigen Betonierarbeiten eingebracht werden. Das - auf das exakte Fertigmaß vorgefertigte - Plattenmaterial wird in den Kontrollbereich eingebracht und am Aufstellort verarbeitet. Nacharbeiten am Einsatzort werden damit auf ein Minimum reduziert.
Das verwendete Plattenmaterial, die Einbauten und die Türen wurden in zahlreichen Brandkammertests auf ihre Eignung hin geprüft. Mit allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen des DIBt und allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen anerkannter MPA´s belegt, erstreckt sich das Einsatzgebiet auf alle Bereiche des Brandschutzes.
KKL ist das jüngste und produktionsstärkste Kernkraftwerk in der Schweiz und mit rund 500 Mitarbeitenden ein bedeutender Arbeitgeber im nördlichen Teil des Kantons Aargau.

Brandschutzklappe Auffangwanne Abfallsammelraum

Brandschutztür Fasslager Brandschutzplatten
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